Presse

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) unterstützt die heute von Justizministerin Alma Zadić und Verfassungsministerin Karoline Edtstadler präsentierte Reform des Verbotsgesetzes. Wie schon bei der erfolgreichen Reform des Verhetzungsparagraphen, die 2016 in Kraft getreten ist, konnte das Mauthausen Komitee auch diesmal vieles einbringen.

Einladung Joe Zawinuls "Mauthausen ... vom großen Sterben hören" am 7. November 2022

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ) findet in Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), einem Unternehmen der Wien Holding, die Uraufführung der Orchesterfassung von Joe Zawinuls "Mauthausen ... vom großen Sterben hören" statt. Zawinul hat das Werk 1997/98 zum Gedenken an "60 Jahre KZ Mauthausen" geschaffen. Die jungen Musiker*innen des MUK.sinfonieorchesters bringen sein Werk am 7. November 2022 erstmals in einer neu ausgearbeiteten Orchesterfassung im MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, zur Aufführung. Joe Zawinul gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Alumni der MUK und wäre in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden.

Fotogalerie, Video und Medienberichte der Uraufführung

Mahnwache gegen Rechtsextremismus am 15. September in Wels

Am Donnerstag, dem 15. September, findet um 18.30 Uhr auf dem Minoritenplatz vor dem Welser Rathaus eine Mahnwache gegen Rechtsextremismus statt. Sie steht unter dem Motto „Wels ist kein Tummelplatz für Ewiggestrige!“. Protestiert wird damit gegen den rechtsextremen „Burschentag“ und seine Förderung durch den Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl, aber auch gegen den laxen Umgang von Politik und Behörden mit Rechtsextremismus überhaupt.

In einem Offenen Brief des Mauthausen Komitees Österreich und des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus wenden sich 95 Persönlichkeiten an Landeshauptmann Thomas Stelzer. Sie verweisen darauf, dass in Oberösterreich nicht nur seit Jahren die meisten rechtsextremen Straftaten aller Bundesländer begangen werden, sondern diese Straftaten zuletzt noch einmal dramatisch zugenommen haben.

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