Presse

Fenster ohne Sonne © Privat

Der Hausbesitzer hat reagiert und die "Schwarze Sonne" vom Garagenfenster entfernt. Der Hausbesitzer weist den Vorwurf einer rechtsextremen Gesinnung zurück. Warum er dann ein Symbol der Verbrecherorganisation SS mit dem Logo seiner Firma kombiniert und öffentlich zur Schau gestellt hat, lässt sich allerdings nicht erklären.

Schwarze Sonne © Privat

Auf dem Garagenfenster eines Wohnhauses in Wolfsegg am Hausruck ist öffentlich sichtbar eine sogenannte Schwarze Sonne angebracht: ein Symbol, das aus dem Nationalsozialismus stammt. Es besteht aus zwölf ringförmig gefassten Sieg-Runen oder drei übereinandergelegten Hakenkreuzen. Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus (Antifa-Netzwerk) haben deshalb bei der Staatsanwaltschaft Wels und beim Bezirkspolizeikommando Vöcklabruck Anzeige nach dem Verbotsgesetz erstattet.

Bild-OTS220921

Ein LKW der Firma Ganser Dach aus Göpfritz an der Wild (Bezirk Zwettl) trug über der rechten Tür gut sichtbar die Aufschrift "Führerhaus". Darunter war "Fahrer spricht deutsch" zu lesen. Das Mauthausen Komitee wandte sich mit seiner Kritik an die "NÖ. Nachrichten". Letztlich erfolgreich: Die NS-Anspielung wurde inzwischen entfernt. Übrigens scheint Firmeninhaber Norman Ganser gute Kontakte zur FPÖ zu haben.

Das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet in einem großen Artikel, dass der rechtsextreme Hetzer und aggressive Corona-Leugner Stefan Magnet während der letzten beiden Jahre Werbeaufträge des Landes Oberösterreich erhalten hat. Freilich ist nicht nur in diesem Fall Geld des Landes Oberösterreich an Rechtsextremisten geflossen. Seit vielen Jahren subventioniert die Landesregierung mit hohen Summen den "Landesdelegiertenconvent", einen Dachverband schlagender Burschenschaften.

Hintergrundbild