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Martin Sellner mit der Islamhasserin Laila Mirzo (Mädelschaft „Iduna zu Linz“) auf dem Burschenbundball 2019

Der Sprecher der rechtsextremen „Identitären“, Martin Sellner, hat im Vorjahr den Linzer Burschenbundball besucht. Wie der „Standard“ berichtet, wird der Hassprediger ihn auch heuer wieder besuchen. Im Mai 2019 haben internationale Dachverbände von KZ-Überlebenden den oö. Landeshauptmann Thomas Stelzer aufgefordert, für den Burschenbundball keinen Ehrenschutz mehr zu übernehmen.

Am 2. Jänner wurde die KZ-Gedenkstätte Mauthausen von Neonazis geschändet: Sie beschmierten das niederländische Denkmal mit Hakenkreuzen. Das ist die vierte Schändung der Gedenkstätte in den letzten elf Jahren. Das MKÖ weist darauf hin, dass in Oberösterreich seit Jahren die meisten rechtsextremen Straftaten aller Bundesländer begangen werden.

Mernyi kritisiert FPÖ als Hetzerpartei. Das MKÖ kämpft schon lange gegen Hass im Netz. Die Zahl der entsprechenden Vorfälle steigt leider rasant an. Immer häufiger wenden sich Zeuginnen und Zeugen von Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und verbaler Gewalt im Internet an das MKÖ.

Das MKÖ hat in der Vorwoche ÖVP, SPÖ, Grünen, NEOS und Liste Jetzt die neue Dokumentation "Viele Einzelfälle = Ein Muster" geschickt. Pamela Rendi-Wagner, Werner Kogler, Beate Meinl-Reisinger und Maria Stern ziehen die Konsequenz aus den Fakten: Sie alle sagen ein klares Nein zu jeder Koalition mit der Partei der ständigen Einzelfälle. Nur ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz laviert.

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