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In dem Video schildern Amber Weinber und Rouven Margules, Enkel von Opfern des Nazi-Terrors, die Geschichte ihrer Großmütter. Gertrude Weinber und Mathilde Margules mussten als Jugendliche aus Wien flüchten. Das MKÖ appelliert an die Menschlichkeit: „Österreich ist ein sicheres und wohlhabendes Land. Wenn wir uns trotzdem weigern, hungernde und frierende Flüchtlinge – unter ihnen viele Kinder – aufzunehmen, haben wir aus unserer Geschichte nichts gelernt."

Ausgehend vom Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers Melk findet am Sonntag, den 20. September 2010 zum 2. Mal das „12h-Konzert wider Gewalt und Vergessen“ statt. Gut 30 Liveacts widmen den rund 14.400 ehemaligen KZ-Häftlingen des KZ-Außenlagers Melk je drei Sekunden Musik und vereinen eine breite Palette unterschiedlicher musikalischer Genres – von Klassik über Wienerisch bis Rock, von international bis vor Ort verankert, von medial bekannten bis hin zu jungen, aufstrebenden Künstler*innen – allesamt hochkarätig.

 

"Wenn Islamisten Judenhass verbreiten, ist das gefährlich und muss bekämpft werden", stellt Mernyi fest. "Wenn aber Polizeibeamte - wie auf jener Dienststelle, die für die Grazer Synagoge zuständig ist - unzählige neonazistische und antisemitische Hassbotschaften verschicken, ist das noch viel gefährlicher. Da hat das braune Gedankengut den Staatsapparat unterwandert, der eigentlich die Demokratie und die Rechte der Minderheiten schützen soll."

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), das dem Vermächtnis der überlebenden Häftlinge des KZ Mauthausen und seiner Außenlager verpflichtet ist, vertritt in der Debatte um die Würdigung von Marko Feingold (1913 – 2019) durch die Stadt Salzburg einen eindeutigen Standpunkt.

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