Presse
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MKÖ-Geschäftsleitung Christa Bauer unter bauer@mkoe.at
In ganz Österreich geht die Justiz viel zu lax gegen rechtsextreme Straftaten vor. Sonst wäre es nicht möglich, dass im Vorjahr fast 2.000 solcher Straftaten nur 197 Verurteilungen gegenüberstanden. In Wels häufen sich allerdings haarsträubende Fehlentscheidungen von Staatsanwaltschaft und Landesgericht. Auch der neueste Skandal bestätigt diese Kritik.
Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) sowie das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus (Antifa-Netzwerk) wollten klären, ob auch der demokratische Rechtsstaat selbst antifaschistisch ist. Mit anderen Worten: Erteilt Österreichs Verfassung einen antifaschistischen Auftrag? Und wenn ja: Wie sieht dieser Auftrag aus?
Heinz Mayer, seit Jahrzehnten einer der führenden Verfassungsexperten des Landes, war bereit, die Fragen in einem Gutachten zu beantworten. Das Gutachten liegt mittlerweile vor und enthält Brisantes.
Über 13.000 Menschen aus dem In- und Ausland nahmen am 10. Mai 2026 an der internationalen Befreiungsfeier der KZ-Gedenkstätte Mauthausen teil. Gemeinsam mit dem KZ Überlebenden Piotr Kawa und den Zeitzeuginnen Lucy Waldstein und Katja Sturm-Schnabl, internationalen Delegationen und zahlreichen Jugendlichen wurde im Rahmen eines Gedenkzugs an die Befreiung des Konzentrationslagers und an dessen Opfer erinnert.
Tausende Teilnehmer:innen folgten am 8. Mai 2026 der Einladung des MKÖ zum Fest der Freude am Wiener Heldenplatz. Im Zentrum stand heuer der Themenschwerpunkt „Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus“. Höhepunkt des Abends war die Rede der Zeitzeugin Lucy Waldstein. Musikalisch gestaltet wurde das Fest von den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Ingo Metzmacher, gemeinsam mit Sopranistin Eleanor Lyons und der österreichischen Künstlerin Magda.





