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Die Wissensvermittlung, vor allem an Jugendliche, ist ein bedeutender Teil der Arbeit des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ). Am 8. August 2018, in Erinnerung an die Errichtung des KZ Mauthausen vor 80 Jahren und zur Mahnung, launcht das MKÖ die "Mauthausen-Außenlager-App" mit Informationen, Fotos, Videos zur Geschichte und den Überlebenden. Ein wesentliches Anliegen für das MKÖ ist es, Jugendlichen Zeitgeschichte interaktiv und innovativ zu vermitteln.

Betonturm-KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Copyright: MKÖ/CIM-Baumgartner

In der KZ-Gedenkstätte Mauthausen wurde am Ort, wo jedes Jahr die Gedenkfeier für die US-Befreier stattfand, ein Betonturm für einen Lift errichtet. Die letzten KZ-Überlebenden und ihre Organisationen sind empört.

Pressemeldung vom 06.07.2018

Mernyi: "Menschenverachtende Gruppierung, die systematisch hetzt"

In der Debatte um den Grazer Prozess gegen 17 "Identitäre" nimmt nun das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) Stellung. Das Mauthausen Komitee vertritt die Mauthausen-Überlebenden und setzt sich für ihr Vermächtnis ein. Eindringlich warnt es vor einer Verharmlosung der "Identitären".

Zum zweiten Mal stiften das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und die Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen (ÖLM) den Hans Marälek-Preis für herausragende Leistungen im bewusst weit gefassten Bereich der Gedenk-, Erinnerungs- und Bewusstseinsarbeit zum 20jährigen Jubiläum. Mit den Auszeichnungen wird an den Zeitzeugen Hans Maršálek erinnert, der sein Leben nach dem Zweiten Weltkrieg der Erforschung und Dokumentation der Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager gewidmet hat. Geehrt werden Projekte, die das Wirken Maršálek fortführen.

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