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Zum zweiten Mal stiften das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und die Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen (ÖLM) den Hans Marälek-Preis für herausragende Leistungen im bewusst weit gefassten Bereich der Gedenk-, Erinnerungs- und Bewusstseinsarbeit zum 20jährigen Jubiläum. Mit den Auszeichnungen wird an den Zeitzeugen Hans Maršálek erinnert, der sein Leben nach dem Zweiten Weltkrieg der Erforschung und Dokumentation der Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager gewidmet hat. Geehrt werden Projekte, die das Wirken Maršálek fortführen.

An keinem anderen Ort in Wien ist die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre so deutlich ablesbar wie am Heldenplatz. Ganz bewusst wurde dieser "aufgeladene" Platz für die Nazi-Propaganda missbraucht, als Adolf Hitler im März 1938 auf dem Balkon der Hofburg den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich verkündete.

Menschen & Mächte analysiert am Beispiel des Heldenplatzes in Wien die Veränderung des Heldenbegriffs und der Helden-Gedenkkultur.

Die Bürgermeister der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen richten in einem Offenen Brief einen wichtigen Appell an Bundespräsident Alexander Van der Bellen (Klick zum Vergrößern):

Offener Brief an Bundespräsident Alexander Van der Bellen

Mauthausen Komitee muss Broschüre "Lauter Einzelfälle? Die FPÖ und der Rechtsextremismus" ergänzen:
Neun neue FPÖ-"Einzelfälle" in nur acht Wochen

Und wieder sind Rassismus, Antisemitismus und NS-Wiederbetätigung Teil der "Einzelfälle": Es wird die Wiedereröffnung des Konzentrationlagers Mauthausen gefordert, Nazi-Diktion wie "Saujuden" wird verwendet und es wird gegen Kinder mit "falscher" Herkunft gehetzt.

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