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Der Gedenkort Gunskirchen macht sichtbar, was lange kaum sichtbar war: die Geschichte eines der grausamsten Außenlager im KZ-System Mauthausen, die Spuren am historischen Ort und die Stimmen der Überlebenden. echs Glasstelen im Wald, QR-Codes, ein virtueller Rundgang, Zeitzeug:innenvideos, Audios prominenter Sprecher:innen sowie historische und aktuelle Materialien verbinden reales Gedenken vor Ort mit weltweiter digitaler Vermittlung. Im folgenden Beitrag finden sich detaillierte Informationen zum Programmablauf sowie zur Anreise.
Roussel war Vizepräsident der französischen Amicale de Mauthausen sowie des Internationalen Mauthausen Komitee (CIM). Er verstarb am 17. September im Alter von 67 Jahren unerwartet. Er hat sich stets der internationalen Solidarität verpflichtet gefühlt, zu der sich die Überlebenden des Lagers im Mauthausen-Schwur bekannt haben. Überwindung nationaler Grenzen und Zusammenarbeit für Freiheit und Frieden waren für ihn nicht nur Bekenntnis, er lebte diese in seinem Wirken in der französischen Amicale de Mauthausen, im Internationalen Mauthausen Komitee, durch seine Besuche der Befreiungsfeiern in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und an Orten ehemaliger Außenlagern. Wir verlieren in ihm einen großartigen Menschen und verlässlichen Freund.
Mit dem besonderen Angebot „Geschichte wird begehbar“ lädt das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zu begleiteten Rundgängen an zahlreichen Orten ehemaliger KZ-Außenlager des KZ Mauthausen sowie zu thematischen Stadtrundgängen in Wien ein. Sie richten sich an alle Interessierten, die sich vertieft mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen möchten. Zur Anmeldung
Die MKÖ‑Außenlager‑Guide‑Ausbildung wurde mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung abgeschlossen. Die neu zertifizierten Guides werden künftig Geschichte an Orten ehemaliger Außenlager sensibel, lokal verankert und mit starkem Gegenwartsbezug vermitteln.





