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"An dem Ort, wo am meisten über die Verbrechen geschwiegen wurde, dort wird, wie durch eine Fügung, bis heute am meisten dessen gedacht und darüber gesprochen." (Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, Rede beim Kreuzstadl Rechnitz, 2012)

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Jugendliche werden heute nicht nur immer häufiger Opfer, sondern auch ZeugInnen von Rassismus, verbaler Gewalt- und Todesdrohungen, Ausgrenzung und Diskriminierung, etc. im Internet.
Was hindert Jugendliche daran, sich im Internet für ihre Peers einzusetzen und wie könnten sie zu zivilcouragiertem Handeln motiviert werden?

Zivilcourage kann trainiert werden.

"GEH-DENK-SPUREN 2020" lautet der Titel einer Wanderausstellung, die sich intensiv mit den "Todesmärschen" von Jüdinnen und Juden von Mauthausen nach Gunskirchen im Jahr 1945 beschäftigt. Die Ausstellung wurde von der
Arbeitsgemeinschaft "GEH-DENK-SPUREN" entwickelt und umgesetzt.

v.l.n.r.: Herbert Janschka, Bürgermeister der Marktgemeine Wieder Neudorf, Arik Brauer, österreichischer Zeitzeuge, Künstler und Gestalter des KZ-Mahnmals in Wr. Neudorf, Jutta Tillmann, Sachbearbeiterin in der Abteilung Bauen, Umwelt und Verkehr der Marktgemeinde Wr. Neudorf, Jürgen H. Gangoly, Vorsitzender des Gedenkvereins KZ-Nebenlager Guntramsdorf, Helmut Lorenz, Vorstand Gedenkverein KZ-Nebenlager Guntramsdorf und Christa Bauer, Geschäftsführerin Mauthausen Komitee Österreich

29 Projekte wurden beim internationalen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Platzes beim KZ-Mahnmal in Wiener Neudorf (NÖ) eingereicht. Aus dieser beachtlichen Anzahl an kreativen Konzepten kürte eine internationale Expertenjury nun die Stockerlplätze: Den ersten Platz erreichte das Projekt „Park der Erinnerung“ der Wiener Studenten Sara Kaurin und Manuel Pawelka. Die weiteren Plätze belegen das Künstler- und Architekten-Duo Julia Obleitner und Helvijs Savickis sowie die beiden Schweizer Géraldine Heller und Fabio Spink.

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