Zivil.Courage.Online

Durch das Trainieren von Zivilcourage werden unter anderem Handlungsmöglichkeiten von jungen Menschen erweitert und ihre Selbstsicherheit gestärkt. Seit Beginn der Trainings entwickelt das MKÖ die Inhalte, Übungen und Methoden immer wieder weiter und passt diese an die Bedürfnisse der Jugendlichen an. Die Schwerpunktthemen „Mobbing“ und „Zivilcourage im Internet“ werden in den Trainings seit 2015 angeboten. Das MKÖ arbeitet derzeit in dem gemeinsamen Projekt „Zivilcourage 2.0.“ an weiteren Angeboten für Jugendliche und LehrerInnen zu  Online Zivilcourage.

Jugendliche werden heute nicht nur immer häufiger Opfer, sondern auch ZeugInnen von Rassismus, verbaler Gewalt- und Todesdrohungen, Ausgrenzung und Diskriminierung, etc. im Internet. Was hindert Jugendliche daran, sich im Internet für ihre Peers einzusetzen und wie könnten sie zu zivilcouragiertem Handeln motiviert werden?

Diesen Fragen hat sich ein Team des Instituts für Soziologie der Universität Wien gemeinsam mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien / Krems im Rahmen einer umfangreichen Studie mit 14- bis 19-Jährigen gewidmet. Die am Projekt mitwirkenden PraxispartnerInnen ÖIAT, Mauthausen Komitee Österreich und Büro für Kriminalprävention und Opferhilfe des Bundeskriminalamts haben auf Basis der empirischen Erkenntnisse Informations-, Schulungs- und Trainingsangebote entwickelt, um Online Zivilcourage unter Jugendlichen gezielt zu fördern.

Das MKÖ wird zusätzlich einen eigenen Workshop zu Zivilcourage Online und Materialien für PägagogInnen und AusbildnerInnen anbieten.

Am 21. Februar 2019 werden bei der Abschlussveranstaltung die zentralen Ergebnisse vorgestellt und im Rahmen von Workshops diskutiert. Hier geht’s zu weiteren Informationen und zur Einladung.

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