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Broschüre "Lauter Einzelfälle? Die FPÖ und der Rechtsextremismus."

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Mauthausen Komitee listet rechtsextreme "Einzelfälle" in der FPÖ auf
"Immer wieder ausgeprägte Nähe zur NS-Ideologie"

Das Mauthausen Komitee beobachtete, ob rechtsextreme Aktivitäten von FPÖ-Politikern seltene Einzelfälle sind oder ob sie dauernd vorkommen. Dabei wurden rund 60 einschlägige Fälle aus den Jahren 2013 bis 2017 knapp und übersichtlich in Form einer Broschüre dargestellt. Diese Fälle sind bestens dokumentiert. Stets haben auch Medien berichtet. Die Darstellung ist keineswegs vollständig, sondern könnte für denselben Zeitraum noch wesentlich mehr einschlägige Fälle umfassen.

Das Fazit des Mauthausen Komitees ist eindeutig: "Einzelfälle schon. Aber keine seltenen oder untypischen. Rechtsextreme Aussagen und Handlungen kommen in der FPÖ dauernd und auf allen Ebenen vor." Im Detail zieht das Mauthausen Komitee folgende Schlüsse:

  • Die FPÖ will die Menschenrechte einschränken. Das haben sowohl Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache als auch Generalsekretär Herbert Kickl ausdrücklich erklärt.
  • Die FPÖ beschimpft, verhöhnt und verleumdet Andersdenkende. Bewusst ignoriert sie die Grenzen demokratischer Auseinandersetzung. Nicht einmal vor Toten wie dem NS-Opfer Friedrich Zawrel macht sie Halt.
  • Die FPÖ geht gegen die Meinungsfreiheit vor. Das haben zuletzt der erzwungene Abbruch eines Schulvortrags und die Einrichtung einer "Meldestelle" zur Denunziation politisch missliebiger Lehrkräfte bewiesen.
  • Die FPÖ hetzt in übelster Weise gegen Flüchtlinge und Minderheiten. Rassismus ist an der Tagesordnung. Gezielt werden Vorurteile geschürt und Feindbilder verbreitet. Auch der Antisemitismus bricht immer wieder durch.
  • Die FPÖ arbeitet eng mit rechtsextremen Kräften im In- und Ausland sowie mit dem autoritären russischen Putin-Regime zusammen.
  • Die FPÖ zeigt immer wieder eine ausgeprägte Nähe zur NS-Ideologie.

Kostenloser Download der Broschüre "Lauter Einzelfälle? Die FPÖ und der Rechtsextremismus."

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„denk mal wien“ beim Tag des Denkmals

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Am Sonntag, den 24. September 2017 lädt das Bundesdenkmalamt (BDA) zum österreichweiten Tag des Denkmals. Rund um das Motto „Heimat großer Töchter“ bietet der Tag des Denkmals ein vielfältiges Programm an den Lebens- und Wirkungsstätten einflussreicher Frauen in allen Bundesländern.
Im Jahr 2017 jährt sich der 300. Geburtstag von Maria Theresia. Aber nicht nur Frauen im Kaiserreich, der Denkmaltag widmet sich Frauen aus Kunst, Musik und Literatur, Wissenschaft, Politik und Sport. Die Frauen des Großbürgertums Ende des 19. Jahrhunderts, die etwa Klimt so facettenreich in Szene zu setzen wusste, sind ebenso Thema wie Frauen der Gesellschaft. Hier spannt sich der Bogen etwa von Alma Mahler-Werfel bis hin zu Salome Alt. Bertha von Suttner, Marie von Ebner-Eschenbach, Ingeborg Bachmann, Paula Grogger, aber auch Angelika Kauffmann oder die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky sind nur einige der „großen Töchter“.

Das Mauthausen Komitee Österreich bietet am Tag des Denkmals am 24. September 2017 in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt den thematischen Rundgang „Wir sind HeldInnen“ an.

Rundgang Wir sind HeldInnen

Beim Rundgang "Wir sind HeldInnen" beschäftigen wir uns mit dem Begriff "Heldentum". Gemeinsam werden wir Fragen wie "Wer ist ein Held?", "Wer ist eine Heldin?", "Wann ist jemand ein Held?" oder "Wer bestimmt, wer die HeldInnen sind?" auf den Grund gehen. Gerade der Heldenplatz war als eine solche Manifestation der Monarchie angelegt. Von diesem Blickwinkel ausgehend betrachten wir einerseits die Topografie des Ortes, der als imperiales Kaiserforum geplant war, aber so nicht gänzlich umgesetzt werden konnte. Andererseits wird die Geschichte einiger der dargebotenen "Helden" im Hinblick auf ihre Darstellung am Platz und somit auch in der österreichischen Geschichte besprochen. Seit wann diese Denkmäler hier stehen und wer diese initiiert hat, werden hier auch Frauen als HeldInnen verehrt, sind weitere Fragestellungen, mit denen wir uns im Rahmen dieses Rundgangs auseinandersetzen werden. Denn jede Gruppierung schafft sich ihre eigenen "HeldInnen".

Treffpunkt: Reiterdenkmal Prinz Eugens am Heldenplatz.
Rundgänge: 09:00 Uhr, 10:00 Uhr, 11:00 Uhr, 12:00 Uhr

Dauer pro Rundgang: 2 Stunden
Weitere Informationen:

www.tagdesdenkmals.at

www.denkmalwien.at

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NS-ZwangsarbeiterInnenlager und Durchgangslager für ungarische Juden in Graz-Liebenau: MKÖ fordert "Runden Tisch" mit allen ExpertInnen

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Pressemitteilung vom 13.09.2017

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) fordert Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl auf alle ExpertInnen zum ehemaligen NS-ZwangsarbeiterInnenlager und Durchgangslager für ungarische Jüdinnen und Juden in Graz-Liebenau sobald wie möglich zu einem "Runden Tisch" einzuladen. Bis jetzt wurde auf diese Forderung des MKÖ nicht reagiert. Ziel soll die Erarbeitung der weiteren Schritte sein um das Areal mit den jetzigen Ausgrabungen als Gedenkort zu erhalten.

In den letzten Kriegstagen im April 1945 wurden bei den Todesmärschen Tausende von Jüdinnen und Juden von der ungarischen Grenze Richtung Mauthausen getrieben und im Durchgangslager Graz-Liebenau interniert. An nur einem Tag – 4. April 1945 – mussten 6.000 - 8.000 ungarische Jüdinnen und Juden den Todesmarsch von Graz nach Mauthausen antreten. Und es gab noch weitere.

Der Vorsitzende des Liebenauer Prozesses, Sir Douglas Young, sprach davon, dass "die Zahl der Liebenauer Todesopfer weit höher als 53 sei." Er sagte: "Es liegen dort noch viele unter der Erde." In einem ORF-Interview von August 2017 erklärt der Leiter der Grabungen Archäologe Dr. Fuchs: "Für die Archäologen wäre es ein leichtes, die Opfer zu finden. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis man diese Plätze findet. Die Schätzungen schwanken zwischen einigen Dutzend und einigen Hundert - wie viele wirklich dort liegen, weiß kein Mensch."

"Es ist unsere Pflicht als Österreicherinnen und Österreicher den Opfern und ihren Nachkommen einen würdigen Ort des Gedenkens- und der Erinnerung zu schaffen.", so MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi, "Es liegt in der Verantwortung des Grazer Bürgermeisters dies so schnell wie möglich in die Wege zu leiten."

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Anstieg rechtsextremer Meldungen und besorgter Anrufe: MKÖ präsentiert die 4. Auflage des Standardwerks „Rechtsextrem“

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Pressemitteilung vom 05.09.2017

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl rechtsextremer Straftaten mehr als verfünffacht. Von 2014 auf 2015 nahmen diese um über 50% zu. 2015 waren es über 1.100 Delikte. Aus den aktuellen Zahlen des Innenministeriums geht hervor, dass es auch im Jahr 2016 bundesweit zu einem weiteren Anstieg gekommen ist.

"Neben Meldungen über rechtsextreme Aktivitäten, erreichen uns eine Vielzahl an Anfragen von besorgten Lehrerinnen und Lehrern, Betriebsräten, Ausbildnerinnen und Eltern zum Thema Rechtsextremismus.", so MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi, "Aus diesem Grund haben wir das Standardwerk 'Rechtsextrem' zum vierten Mal aktualisiert. Dieses Buch gibt einen guten Überblick über rechtsextreme Umtriebe in Österreich."

"Das Buch enthält Hintergrundinformationen wie beispielsweise über die rechtsextreme Website 'Metapedia'. Viele besorgte Anrufe machten deutlich, dass aktuelle Informationen über das neue Erscheinungsbild der rechtsextremen Szene mehr als notwendig sind", betont Mernyi.

Dieses zum vierten Mal aktualiserte Standardwerk

  • Informiert über rechtsextreme Bands und Musik.
  • Deckt die Codes und Symbole der Szene auf.
  • Beleuchtet rechtsextreme Aktivitäten im Internet.
  • Beschreibt rechtsextreme Bewegungen.
  • Zeigt: Welche Modemarken nutzt und benutzt die rechtsextreme Szene?
  • Verbotsgesetz, Abzeichengesetz, Verhetzungsparagraph – was kommt wie zum Tragen?
  • Liefert konkrete Hilfestellungen: Wer hilft weiter? Was kann man tun?

Um Rechtsextremismus zu erkennen, ist es wichtig über szeneinterne Codes, Symbole, Plattformen etc. informiert zu sein.

Bestellungen unter www.rechtsextrem.at

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4. Auflage des Standardwerks "Rechtsextrem"

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In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl rechtsextremer Straftaten mehr als verfünffacht. Von 2014 auf 2015 nahmen diese um über 50% zu. 2015 waren es über 1.100 Delikte. Aus den aktuellen Zahlen des Innenministeriums geht hervor, dass es auch im Jahr 2016 bundesweit zu einem weiteren Anstieg gekommen ist.

Auf Grund einer Vielzahl an Meldungen über rechtsextreme Aktivitäten und Anfragen von besorgten Lehrerinnen und Lehrern, Betriebsräten, Ausbildnerinnen und Eltern zum Thema Rechtsextremismus, wurde das Standardwerk „Rechtsextrem“ zum vierten Mal aktualisiert. Dieses Buch gibt einen guten Überblick über rechtsextreme Umtriebe in Österreich.

Dieses zum vierten Mal aktualiserte Standardwerk

  • Informiert über rechtsextreme Bands und Musik.
  • Deckt die Codes und Symbole der Szene auf.
  • Beleuchtet rechtsextreme Aktivitäten im Internet.
  • Beschreibt rechtsextreme Bewegungen.
  • Zeigt: Welche Modemarken nutzt und benutzt die rechtsextreme Szene?
  • Verbotsgesetz, Abzeichengesetz, Verhetzungsparagraph – was kommt wie zum Tragen?
  • Liefert konkrete Hilfestellungen: Wer hilft weiter? Was kann man tun?

Um Rechtsextremismus zu erkennen, ist es wichtig über szeneinterne Codes, Symbole, Plattformen etc. informiert zu sein.

Bestellungen unter www.rechtsextrem.at

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Mauthausen Komitee listet rechtsextreme "Einzelfälle" in der FPÖ auf - "Immer wieder ausgeprägte Nähe zur NS-Ideologie"

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Pressemitteilung vom 22.08.2017

"Unsere Verantwortung ist es, aus der Geschichte zu lernen", sagt Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ). "Das gilt aber nicht nur für die Zeit des Nationalsozialismus und andere historische Abschnitte, sondern auch für die jüngere Vergangenheit."

Das Mauthausen Komitee beobachtete, ob rechtsextreme Aktivitäten von FPÖ-Politikern seltene Einzelfälle sind oder ob sie dauernd vorkommen. Dabei wurden rund 60 einschlägige Fälle aus den Jahren 2013 bis 2017 knapp und übersichtlich dargestellt. "Keineswegs eine vollständige Auflistung", betont Mernyi. "Alle Fälle sind bestens dokumentiert und waren in den Medien präsent. Kaum zu glauben, wie schnell die meisten von ihnen wieder vergessen worden sind."

Das Fazit des Mauthausen Komitees ist eindeutig: "Einzelfälle schon. Aber keine seltenen oder untypischen. Rechtsextreme Aussagen und Handlungen kommen in der FPÖ dauernd und auf allen Ebenen vor." Im Detail zieht das Mauthausen Komitee folgende Schlüsse:

  • Die FPÖ will die Menschenrechte einschränken. Das haben sowohl Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache als auch Generalsekretär Herbert Kickl ausdrücklich erklärt.
  • Die FPÖ beschimpft, verhöhnt und verleumdet Andersdenkende. Bewusst ignoriert sie die Grenzen demokratischer Auseinandersetzung. Nicht einmal vor Toten wie dem NS-Opfer Friedrich Zawrel macht sie Halt.
  • Die FPÖ geht gegen die Meinungsfreiheit vor. Das haben zuletzt der erzwungene Abbruch eines Schulvortrags und die Einrichtung einer "Meldestelle" zur Denunziation politisch missliebiger Lehrkräfte bewiesen.
  • Die FPÖ hetzt in übelster Weise gegen Flüchtlinge und Minderheiten. Rassismus ist an der Tagesordnung. Gezielt werden Vorurteile geschürt und Feindbilder verbreitet. Auch der Antisemitismus bricht immer wieder durch.
  • Die FPÖ arbeitet eng mit rechtsextremen Kräften im In- und Ausland sowie mit dem autoritären russischen Putin-Regime zusammen.
  • Die FPÖ zeigt immer wieder eine ausgeprägte Nähe zur NS-Ideologie.

"Schlimm genug, dass sich die FPÖ durch ihre demokratiefeindlichen Umtriebe außerhalb des Verfassungsbogens stellt", so der MKÖ-Vorsitzende. "Wenn FPÖ-Politiker aber – um einige Beispiele zu nennen – den in Mauthausen ermordeten Widerstandskämpfer Richard Bernaschek verhöhnen, oder einer unbequemen Journalistin eine Vergewaltigung wünschen, oder Flüchtlinge als 'Erd- und Höhlenmenschen' beschimpfen, oder dazu auffordern, zu einer türkischen Hochzeit eine Autobombe zu bringen – dann vergiftet das auch das gesellschaftliche Klima. Das ist zutiefst menschenverachtend. Mit anderen Worten: In der FPÖ sieht man oft Tracht, aber noch öfter Niedertracht."

Das Mauthausen Komitee wird seine Darstellung der rechtsextremen FPÖ-Aktivitäten nicht nur der breiten Öffentlichkeit in verschiedenen Formen zugänglich machen, sondern sie auch den Entscheidungsträgern der anderen Parteien zusenden. "Wenn jemand mit der FPÖ koalieren will, soll er nachher nicht sagen können, er habe nicht gewusst, wie ewiggestrig sie ist. Der blaue Abgeordnete Hübner hat mit seinen antisemitischen Aussagen für große Aufregung gesorgt. Doch das war nur einer von sehr vielen Fällen", unterstreicht Mernyi.

Wie die FPÖ-Spitze auf die Initiative des Mauthausen Komitees reagieren wird, weiß Willi Mernyi jetzt schon: "Sie wird versuchen, von den nachprüfbaren Tatsachen abzulenken, und beklagen, dass im Wahlkampf die 'Nazikeule' geschwungen werde. Nur sorgen die Freiheitlichen selbst für immer neue Skandale mit Nazi-Geruch. Warum sollen die Wählerinnen und Wähler das nicht erfahren?"

Kostenloser Download der Broschüre unter:
http://www.mkoe.at/broschuere-lauter-einzelfaelle-die-fpoe-und-der-recht...

Rückfragen:
Mauthausen Komitee Österreich
Willi Mernyi, Vorsitzender
Tel. +43 / 664 / 103 64 65
E-Mail: info@mkoe.at

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MKÖ gratuliert seinem Vorstandsmitglied zum 104. Geburtstag: "Für uns ist Marco Feingold ein Held"

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Pressemitteilung vom 24.05.2017

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) vertritt die Überlebenden des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager sowie das Vermächtnis der KZ-Überlebenden für ein "Nie wieder Faschismus!". Einer dieser Überlebenden ist zum Glück noch immer Teil des MKÖ-Vorstands.

MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi gratuliert Vorstandsmitglied Marco Feingold im Namen des gesamten MKÖ-Vorstands zu seinem 104. Geburtstag: "Es bedeutet uns so viel Marco Feingold bei uns im Vorstand zu haben. Er ist für uns mit seinem unermüdlichen Engagement und seinem Eintreten für ein 'Niemals wieder' nicht nur ein Vorbild, sondern ein Held. Wir gratulieren ihm von ganzen Herzen zu seinem 104. Geburtstag am Sonntag, den 28. Mai 2017 und wünschen ihm für die kommenden Jahre viel Gesundheit und Freude."

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"Blutschande"-Vorwurf im Nö. Landtag: Mauthausen Komitee nennt FPÖ "unverbesserlich ewiggestrig"

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Pressemeldung vom 19.05.2017

MKÖ-Vorsitzender Mernyi: "Auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner und die ÖVP müssen Konsequenzen ziehen"
 
Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) vertritt die Überlebenden des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager sowie das Vermächtnis der KZ-Überlebenden für ein "Nie wieder Faschismus!".

"Wir begrüßen die Proteste gegen die Wortwahl, mit der die FPÖ im niederösterreichischen Landtag gegen die ÖVP gehetzt hat", sagt MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi. "Eine Partei, die im Jahr 2017 einem politischen Gegner 'Blutschande' vorwirft, beweist, dass sie unverbesserlich ewiggestrig ist und in demokratischen Gremien nichts verloren hat. Wir erwarten uns, dass auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner und die ÖVP Konsequenzen ziehen und die NS-Diktion der Freiheitlichen scharf verurteilen! So etwas darf nicht geduldet und nicht verharmlost werden."

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Video Botschaften zum Fest der Freude 2017

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Das Fest der Freude am 8. Mai 2017 wurde mit kurzen Videoclips von Botschaftern der Befreiernationen, der Israelitischen Kultusgemeinde, des Vereins GEDENKDIENST und des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes eröffnet.

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MKÖ-Vorsitzender Mernyi zu Antisemitismus und Menschenverachtung am Wiener Juridicum

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Pressemitteilung vom 09.05.2017

MKÖ-Mernyi zu Antisemitismus und Menschenverachtung am Wiener Juridicum: "Das ist unerträglich und muss massive Konsequenzen haben!"

Die Wochenzeitung "Falter" veröffentlicht eine große Geschichte, der zufolge sich mehrere Funktionäre der ÖH-Fraktion "Aktionsgemeinschaft" (AG) am Wiener Juridicum in abstoßendster Weise über den Holocaust, das NS-Regime, Menschen mit Beeinträchtigungen und andere Minderheiten lustig gemacht haben sollen.

"Die Unterlagen zeigen eine unerträgliche Verhöhnung der NS-Opfer", sagt Willi Mernyi, der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ). "Während Österreich der Befreiung von der braunen Schreckensherrschaft gedenkt, ziehen einige Studenten, die später als Richter, Staatsanwälte oder Rechtsanwälte tätig sein sollen, Millionen Tote in den Dreck."

Besonders schockiert Mernyi, dass es sich bei den Tätern um Funktionäre der ÖVP-nahen "Aktionsgemeinschaft" (AG) handeln soll. "Wenn das wirklich zutrifft, muss die ÖVP sich von diesen Leuten sofort trennen", betont der MKÖ-Vorsitzende. "Nicht wenige der ÖVP-Gründer haben gemeinsam mit Sozialdemokraten und Kommunisten in Mauthausen und anderen KZs gelitten. Sie würden auf das ekelhafte Gedankengut, das hier bekannt wird, mit größtem Abscheu reagieren."

In jedem Fall fordert das MKÖ, dass die antisemitischen und menschenverachtenden Hetzparolen streng geahndet werden. "Wer so etwas verbreitet, begeht kein Kavaliersdelikt", stellt Mernyi fest. "Das muss
massive Konsequenzen haben – vor allem ist die Strafbarkeit nach dem Verbotsgesetz und dem StGB zu prüfen!"

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