Presse

Presseanfragen bitte an

MKÖ-Vorsitzenden Willi Merny unter 0664 / 103 64 65
MKÖ-Geschäftsleitung Christa Bauer unter bauer@mkoe.at

Lucy Waldstein Copyright Waldstein
30.04.2026

Unter dem Leitthema „Erinnern, Mahnen, Handeln – Gemeinsam für eine starke Demokratie“ laden das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), GEDENKDIENST und die Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen (JöH) zu einem besonderen Zeitzeugengespräch mit Lucy Waldstein ein. Zeitzeug:innen wie Lucy Waldstein machen Geschichte greifbar – nicht als abstrakte Vergangenheit, sondern als Auftrag für die Gegenwart. Wer ihre Erzählung hört, versteht, warum Gedenken und demokratische Haltung zusammengehören. Ergänzend dazu findet von 5. bis 8. Mai am Heldenplatz erneut die Zeitzeug:innen-Ausstellung statt.

Fest der Freude C Andi Wenzel
29.04.2026

Musikprogramm mit Wiener Symphonikern – mehrsprachiger Live auf MKÖ-You Tube und Übertragung in ORF III. Am 8. Mai 2026 veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zum 14. Mal das Fest der Freude am Wiener Heldenplatz. Das Fest widmet sich dem Themenschwerpunkt "Täter und Täterinnen". Zeitzeugin Lucy Waldstein spricht über Flucht, Exil und Erinnerung. Musikalische Gestaltung durch die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Ingo Metzmacher und Auftritten der Künstlerin Magda sowie Sopranistin Eleanor Lyons.  Vor dem Fest der Freude bietet das MKÖ erneut ein Vermittlungsangebot an, um mehr über die Bedeutung des 8. Mai als Tag der Befreiung und der Geschichte des Fests der Freude zu erfahren.

23.04.2026

Ein Neonazi hatte 71mal NS-Propaganda verbreitet – darunter übelste rassistische und antisemitische Hetze wie ein Hitler-Bild mit dem Satz „Es gibt keine Neger, sondern nur schlecht verbrannte Juden“. Der Handy-Code des Angeklagten lautete dreimal „88“, was in der braunen Szene „Heil Hitler“ bedeutet. Der Richter bot Diversion an: 3.500 Euro plus 500 Euro Verfahrenskosten. Keine Vorstrafe, nicht einmal einen Rundgang durch die Gedenkstätte Mauthausen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft reagiert und die Diversion beim Oberlandesgericht Linz angefochten.

09.04.2026

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) errichtet am historischen Standort des ehemaligen KZ-Außenlagers Gunskirchen einen neuen Gedenkort. Ziel ist es, einen lange verdrängten Ort der NS-Verbrechen sichtbar zu machen und dauerhaft in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Eröffnung des Gedenkorts ist für Herbst 2026 geplant. Das Projekt wird maßgeblich durch Spenden und Fundraising getragen. Trotz der bereits breiten Unterstützung sind für die finale Umsetzung und inhaltliche Ausgestaltung des Gedenkorts weitere Mittel erforderlich.

Hintergrundbild