Presse

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MKÖ-Geschäftsleitung Christa Bauer unter bauer@mkoe.at

29.07.2026

Einen brisanten Brief hat gestern der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer erhalten. Darin fordern ihn viele bekannte Persönlichkeiten auf, einen braunen Fleck in seiner Stadt zu beseitigen: Noch immer ist in Linz eine Straße nach Franz Dinghofer (1873 – 1956) benannt. Dinghofer war nicht nur Linzer Bürgermeister, Dritter Nationalratspräsident, Vizekanzler, Justizminister und Präsident des Obersten Gerichtshofs. Er war auch „radikaler Antisemit“ – so seine Selbstbezeichnung. Die Absender des Briefes schlagen Prammer einen würdigen neuen Namensgeber vor: den heuer verstorbenen Maximilian Aichern, der der katholischen Kirche der Diözese Linz von 1982 bis 2005 als beliebter Bischof vorstand.

08.07.2026

In ganz Österreich geht die Justiz viel zu lax gegen rechtsextreme Straftaten vor. Sonst wäre es nicht möglich, dass im Vorjahr fast 2.000 solcher Straftaten nur 197 Verurteilungen gegenüberstanden. In Wels häufen sich allerdings haarsträubende Fehlentscheidungen von Staatsanwaltschaft und Landesgericht. Auch der neueste Skandal bestätigt diese Kritik.

01.07.2026

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) sowie das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus (Antifa-Netzwerk) wollten klären, ob auch der demokratische Rechtsstaat selbst antifaschistisch ist. Mit anderen Worten: Erteilt Österreichs Verfassung einen antifaschistischen Auftrag? Und wenn ja: Wie sieht dieser Auftrag aus?

Heinz Mayer, seit Jahrzehnten einer der führenden Verfassungsexperten des Landes, war bereit, die Fragen in einem Gutachten zu beantworten. Das Gutachten liegt mittlerweile vor und enthält Brisantes.

10.05.2026

Über 13.000 Menschen aus dem In- und Ausland nahmen am 10. Mai 2026 an der internationalen Befreiungsfeier der KZ-Gedenkstätte Mauthausen teil. Gemeinsam mit dem KZ Überlebenden Piotr Kawa und den Zeitzeuginnen Lucy Waldstein und Katja Sturm-Schnabl, internationalen Delegationen und zahlreichen Jugendlichen wurde im Rahmen eines Gedenkzugs an die Befreiung des Konzentrationslagers und an dessen Opfer erinnert.

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