Presseinfo

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FPÖ-Abgeordneter bestätigt nun Richtigkeit der "Einzelfälle"-Broschüre

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Pressemitteilung vom 06.10.2017

Mauthausen Komitee wehrte sich gegen Rufschädigung:
FPÖ-Abgeordneter bestätigt nun Richtigkeit der "Einzelfälle"-Broschüre

Die Taktik der FPÖ, unangenehme Wahrheiten über sich als "Fake News" abzutun, ist jetzt an der Realität gescheitert.

Die Vorgeschichte: Im August hatte das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) die Broschüre "Lauter Einzelfälle?" veröffentlicht, die 59 rechtsextreme Aktivitäten von FPÖ-Politikern schildert. (Kürzlich wurde die Dokumentation um neun weitere "Einzelfälle" aus den letzten acht Wochen ergänzt.)

Manfred Haimbuchner, blauer Landeshauptmann-Stellvertreter aus Oberösterreich – er scheint selbst in der Broschüre auf, weil er einen hohen SS-Führer mit einer Festrede geehrt hat – meinte dazu: "Ich halte nichts vom Mauthausen Komitee." Sein Parteifreund, der oberösterreichische Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek, stand ihm auf Twitter zur Seite: "Nachdem die Publikation der Fälle Fake & gelogen ist, hat Haimbucher (sic!) recht." Auch Deimek scheint – wegen des Verbreitens von Hetzpropaganda – in der Broschüre auf.

Das Mauthausen Komitee, das das Vermächtnis der Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen vertritt, ließ den Vorwurf der Lüge und Fälschung ("Fake") nicht auf sich sitzen. MKÖ-Anwältin Maria Windhager forderte Deimek ultimativ auf, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben und auf Twitter zu widerrufen. Deimek blieb nichts übrig, als seine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung zurückzuziehen und damit die Richtigkeit der "Einzelfälle"-Broschüre zu bestätigen. Selbstverständlich trägt er auch die Anwaltskosten.

Eine Blamage ist dieser Canossagang nicht nur für Deimek und Haimbuchner, sondern für die gesamte FPÖ. "Wir begrüßen, dass ein FPÖ-Abgeordneter einsieht, wie berechtigt die Kritik an den rechtsextremen Umtrieben seiner Partei ist", sagt MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi. "Wenn ihm andere hochrangige Freiheitliche folgen und nach der Einsicht auch die Besserung kommt, wird aus der FPÖ vielleicht doch noch einmal eine demokratische Partei ohne ewiggestrige Gesinnung."

Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung von Abg. DI Deimek

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Mauthausen Komitee muss Broschüre ergänzen: Neun neue FPÖ-"Einzelfälle" in nur acht Wochen

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Pressemitteilung vom 03.10.2017

Mauthausen Komitee muss Broschüre ergänzen: Neun neue FPÖ-"Einzelfälle" in nur acht Wochen

Im August hat das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) eine Broschüre über rechtsextreme Aktivitäten von FPÖ-Politikern veröffentlicht. Diese Broschüre stellt rund 60 "Einzelfälle" aus der jüngeren Vergangenheit dar. Ein enormes Medienecho und eine breite Debatte waren die Folge. Nun muss das Mauthausen Komitee diese Broschüre bereits ergänzen: In den acht Wochen seit Redaktionsschluss haben FPÖ-Politiker für gleich neun neue "Einzelfälle" gesorgt.

Und wieder sind Rassismus, Antisemitismus und NS-Wiederbetätigung Teil der "Einzelfälle": Es wird die Wiedereröffnung des Konzentrationlagers Mauthausen gefordert, Nazi-Diktion wie "Saujuden" wird verwendet und es wird gegen Kinder mit "falscher" Herkunft gehetzt.

"Es ist eine Schande, dass die FPÖ sogar Volksschulkinder an den Pranger stellt, wenn deren Eltern zugewandert sind", bezieht sich MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi auf zwei der geschilderten Fälle. "Bundesparteiobmann Strache hat sich selbst an dieser widerlichen Stimmungsmache beteiligt."

"FPÖ-Tschürtz zeigt hochgradige Demokratieunfähigkeit"

Ein "Hotspot" ist derzeit das Burgenland: Bei den dortigen Gemeinderatswahlen kandidierten drei FPÖ-Politiker, die durch rassistische, antisemitische und neonazistische Umtriebe aufgefallen sind. "In der Partei will niemand davon gewusst haben, obwohl die drei Rechtsextremisten seit Jahren einschlägig aktiv waren", ist Mernyi erstaunt. "Zwei der drei wurden auch schon strafrechtlich verurteilt – einer wegen NS-Wiederbetätigung, einer wegen Verhetzung. Bezeichnenderweise hat der freiheitliche Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz zu diesen beiden Fällen geschwiegen und zum dritten nur gemeint, wenn keine strafrechtliche Verurteilung vorliege, interessiere ihn das nicht. Damit will er nicht nur die Öffentlichkeit für dumm verkaufen, sondern zeigt auch eine hochgradige Demokratieunfähigkeit."

Ebenso scharf kritisiert das Mauthausen Komitee Norbert Hofer: Der Dritte Nationalratspräsident hatte während einer Fernsehdebatte die Europäische Menschenrechtskonvention in Frage gestellt, weil diese angeblich die Todesstrafe zulasse. Letztere Behauptung erwies sich rasch als falsch. "Hofer ist seines Amtes nicht würdig, wenn er versucht, mit einer Unwahrheit eine Grundlage der österreichischen Verfassung und der europäischen Einigung schlecht zu machen", sagt Mernyi. "Aber damit setzt er den bisherigen FPÖ-Kurs fort: Strache und Kickl haben ja schon ausdrücklich eine Einschränkung der Menschenrechte verlangt."

"Rechtsextreme Aktivitäten der FPÖ werden nicht plötzlich enden"

"Von einer Mäßigung der FPÖ kann keine Rede sein – ganz im Gegenteil", fasst der MKÖ-Vorsitzende die dokumentierten "Einzelfälle" zusammen. "In nur acht Wochen neun neue "Einzelfälle" sind selbst für die FPÖ ein trauriger Rekord."

Nachstehend die neuen "Einzelfälle" – sie sind auch unter www.mkoe.at/neun-neue-fpo-einzelfalle-in-nur-acht-wochen abrufbar!

August 2017

Einzelfall 60
Bundesweit berichten Medien, dass FPÖ-Gemeinderatskandidat Manfred Sedovnik aus Andrä am Zicksee 2016 wegen NS-Wiederbetätigung zu einer Geldstrafe von 4.500 Euro verurteilt wurde. Er hatte auf Facebook gefordert, das Konzentrationslager Mauthausen wieder zu öffnen, und den damaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer dorthin gewünscht. Auch durch gepostete Mordphantasien ist Sedovnik aufgefallen.

Einzelfall 61
Der Ring Freiheitlicher Jugend Kärnten protestiert gegen den neugewählten "Mister Kärnten", und zwar ausdrücklich wegen dessen Herkunft und Aussehens. Hintergrund des rassistischen Angriffs: Parsa Djawadiraad ist österreichischer Staatsbürger und völlig integriert, stammt aber aus dem Iran.

Einzelfall 62
Es wird öffentlich bekannt, dass FPÖ-Gemeinderatskandidat Walter Wolfgang aus Bruckneudorf auch in der neonazistischen Splittergruppe "Partei des Volkes" aktiv war. Auf Facebook hat er zur "Vereinigung" Österreichs mit Deutschland aufgerufen und das Bild eines SS-Soldaten samt dem Spruch "Unsere Großväter waren keine Verbrecher!" verbreitet. Der freiheitliche Landeshauptmann-Stellvertreter des Burgenlandes, Johann Tschürtz, meint zu diesen Umtrieben eines FPÖ-Politikers: "Solange er keine strafrechtliche Verurteilung hat, interessiert mich das nicht."

September 2017

Einzelfall 63
Die FPÖ Vomp veröffentlicht auf Facebook eine Liste von Volksschulkindern mit ausländisch klingenden Namen. Nach empörten Reaktionen erklärt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger, das Posting sei gelöscht worden. Als "Skandal" bezeichnet Abwerzger aber den hohen Migrationsanteil in manchen Schulklassen, und nicht, dass seine Partei Kinder an den Pranger stellt.

Einzelfall 64
FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache verbreitet auf Facebook ein Video, das unverpixelt zahlreiche Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund vor einer Volksschule zeigt. Dazu schreibt Strache: "Bezeichnend!" Auf diese Weise macht er auch gegen Kinder wegen deren Herkunft Stimmung.

Einzelfall 65
Die Menschenrechtsorganisation "SOS Mitmensch" kritisiert, dass die FPÖ die ihr nahestehende Zeitschrift "Aula" laufend mit großen Inseraten unterstützt. Unter anderem wurden Inserate mit Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache und dem oö. Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner geschaltet. Dabei enthält die "Aula" immer wieder rechtsextreme, rassistische und antisemitische Artikel. Beispielsweise hat die FPÖ-nahe Zeitschrift Überlebende des Konzentrationslagers Mauthausen als "Landplage" und "Massenmörder" beschimpft, was sie im April 2017 nach einem Gerichtsurteil widerrufen musste. Die "Aula" zeigt auch Sympathien für die neonazistische deutsche NPD. Der NPD-Politiker Karl Richter durfte sogar für die "Aula" schreiben und in seinem Artikel unterstellen, es ginge Juden um die "Erschleichung von Herrschaft".

Einzelfall 66
Es wird öffentlich bekannt, dass FPÖ-Gemeinderatskandidat Friedrich Ugrinovits aus Draßburg seit Jahrzehnten rechtsextreme und antisemitische Aktivitäten setzt. Unter anderem hat er Wissenschafter, die das Jüdische Museum Eisenstadt besuchen wollten, als "Saujuden" beschimpft. Zweimal wurde er wegen Verhetzung verurteilt, zuletzt 2013 zu einer bedingten Haftstrafe von zehn Monaten. In der FPÖ will niemand von den langjährigen Umtrieben des Gemeinderatskandidaten gewusst haben – auch nicht der Ortsparteiobmann von Draßburg, René Tschögl.

Einzelfall 67
Der freiheitliche Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer behauptet, die Europäische Menschenrechtskonvention erlaube die Umsetzung der Todesstrafe. Deshalb müsse sie evaluiert und gegebenenfalls durch eine "Österreichische Menschenrechtskonvention" ersetzt werden. Dieser Versuch, die Europäische Menschenrechtskonvention in Misskredit zu bringen, scheitert aber rasch: Alle befragten ExpertInnen für Völkerrecht weisen darauf hin, dass die Konvention in ihren Zusatzprotokollen sehr wohl die Todesstrafe verbietet.

Einzelfall 68
Martin Hochstöger, Mitglied des Tiroler FPÖ-Landesparteivorstandes, hat in einem Raum hinter seiner Apotheke eine Tafel angebracht, die an die "Heimkehr der Ostmark ins Reich" erinnert. Außerdem hat er in einer Vitrine einen SS-Totenkopf und andere NS-Devotionalien zur Schau gestellt. Als das öffentlich bekannt wird, legt Hochstöger seine Funktion im Landesparteivorstand nieder. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt. Hochstöger wird aus der FPÖ ausgeschlossen.

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"Es ist Zeit, im Sinne der historischen Verantwortung Österreichs zu handeln"

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Pressemitteilung vom 29.09.2017

Mauthausen Komitee schockiert über Umgang mit Gedenk- und Erinnerungsarbeit in Graz-Liebenau: "Es ist Zeit, im Sinne der historischen Verantwortung Österreichs zu handeln"

Seit Monaten bemüht sich Dr. Rainer Possert, Leiter des Sozialmedizinischen Zentrums (SMZ) Graz- Liebenau, dass die in einer von der Stadt Graz in Auftrag gegebenen archäologischen Grabung freigelegten Reste des Zwangsarbeiterlagers erhalten werden. Possert arbeitet seit Jahren mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) in der Gedenk- und Erinnerungsarbeit am Ort des ehemaligen NS-ZwangsarbeiterInnenlagers und Durchgangslagers für ungarische Jüdinnen und Juden in Graz-Liebenau zusammen. Das Mauthausen Komitee Österreich ersuchte bereits am 21. August 2017 in Briefen an zuständige PolitikerInnen und ExpertInnen um Unterstützung in der Bewahrung der Überreste und in der Etablierung eines würdigen Gedenkens an die Opfer.

"Wir haben Bürgermeister Nagl die baldige Koordination eines offenen Tisches mit allen ExpertInnen vorgeschlagen." so MKÖ-Vorsitzender Mernyi, "Die Nicht-Einberufung des runden Tisches und die aktuellen Ereigisse am Ort des ehemaligen ZwangsarbeiterInnen- und Durchgangslagers machen deutlich: Es ist Zeit, dass Bürgermeister Nagl im Sinne der historischen Verantwortung Österreichs dringend handelt!"

Am 21. September 2017 wurde in einer Sitzung des Grazer Gemeinderats ein Antrag auf eine Nachdenkpause und die Durchführung von Forschungsarbeiten vor Baubeginn abgelehnt. Am darauffolgenden Tag, 22. September 2017, wurde mit den Bauarbeiten begonnen.

Dazu MKÖ-Vorsitzender Mernyi: "Auf Grund der Herkunft der hier Inhaftierten ist eine solche Einrichtung nicht nur von lokalem, sondern auch von großem internationalem Interesse. Wir alle sind es den Opfern und den Angehörigen schuldig. Es ist pietätlos an einem Ort zu bauen, wo ExpertInnen noch weitere menschliche Überreste von Opfern vermuten."

Schockiert zeigt sich das Mauthausen Komitee Österreich, dass anscheinend die Opfer des NS-ZwangsarbeiterInnenlagers und Durchgangslagers für ungarische Jüdinnen und Juden in den Überlegungen des zuständigen Stadrat Eustacchio keine Berücksichtigung fanden. Gleichzeitig wird das SMZ-Liebenau darüber informiert, dass die bis Jahresende nötigen Mittel gestrichen werden.

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NS-ZwangsarbeiterInnenlager und Durchgangslager für ungarische Juden in Graz-Liebenau: MKÖ fordert "Runden Tisch" mit allen ExpertInnen

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Pressemitteilung vom 13.09.2017

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) fordert Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl auf alle ExpertInnen zum ehemaligen NS-ZwangsarbeiterInnenlager und Durchgangslager für ungarische Jüdinnen und Juden in Graz-Liebenau sobald wie möglich zu einem "Runden Tisch" einzuladen. Bis jetzt wurde auf diese Forderung des MKÖ nicht reagiert. Ziel soll die Erarbeitung der weiteren Schritte sein um das Areal mit den jetzigen Ausgrabungen als Gedenkort zu erhalten.

In den letzten Kriegstagen im April 1945 wurden bei den Todesmärschen Tausende von Jüdinnen und Juden von der ungarischen Grenze Richtung Mauthausen getrieben und im Durchgangslager Graz-Liebenau interniert. An nur einem Tag – 4. April 1945 – mussten 6.000 - 8.000 ungarische Jüdinnen und Juden den Todesmarsch von Graz nach Mauthausen antreten. Und es gab noch weitere.

Der Vorsitzende des Liebenauer Prozesses, Sir Douglas Young, sprach davon, dass "die Zahl der Liebenauer Todesopfer weit höher als 53 sei." Er sagte: "Es liegen dort noch viele unter der Erde." In einem ORF-Interview von August 2017 erklärt der Leiter der Grabungen Archäologe Dr. Fuchs: "Für die Archäologen wäre es ein leichtes, die Opfer zu finden. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis man diese Plätze findet. Die Schätzungen schwanken zwischen einigen Dutzend und einigen Hundert - wie viele wirklich dort liegen, weiß kein Mensch."

"Es ist unsere Pflicht als Österreicherinnen und Österreicher den Opfern und ihren Nachkommen einen würdigen Ort des Gedenkens- und der Erinnerung zu schaffen.", so MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi, "Es liegt in der Verantwortung des Grazer Bürgermeisters dies so schnell wie möglich in die Wege zu leiten."

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Anstieg rechtsextremer Meldungen und besorgter Anrufe: MKÖ präsentiert die 4. Auflage des Standardwerks „Rechtsextrem“

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Pressemitteilung vom 05.09.2017

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl rechtsextremer Straftaten mehr als verfünffacht. Von 2014 auf 2015 nahmen diese um über 50% zu. 2015 waren es über 1.100 Delikte. Aus den aktuellen Zahlen des Innenministeriums geht hervor, dass es auch im Jahr 2016 bundesweit zu einem weiteren Anstieg gekommen ist.

"Neben Meldungen über rechtsextreme Aktivitäten, erreichen uns eine Vielzahl an Anfragen von besorgten Lehrerinnen und Lehrern, Betriebsräten, Ausbildnerinnen und Eltern zum Thema Rechtsextremismus.", so MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi, "Aus diesem Grund haben wir das Standardwerk 'Rechtsextrem' zum vierten Mal aktualisiert. Dieses Buch gibt einen guten Überblick über rechtsextreme Umtriebe in Österreich."

"Das Buch enthält Hintergrundinformationen wie beispielsweise über die rechtsextreme Website 'Metapedia'. Viele besorgte Anrufe machten deutlich, dass aktuelle Informationen über das neue Erscheinungsbild der rechtsextremen Szene mehr als notwendig sind", betont Mernyi.

Dieses zum vierten Mal aktualiserte Standardwerk

  • Informiert über rechtsextreme Bands und Musik.
  • Deckt die Codes und Symbole der Szene auf.
  • Beleuchtet rechtsextreme Aktivitäten im Internet.
  • Beschreibt rechtsextreme Bewegungen.
  • Zeigt: Welche Modemarken nutzt und benutzt die rechtsextreme Szene?
  • Verbotsgesetz, Abzeichengesetz, Verhetzungsparagraph – was kommt wie zum Tragen?
  • Liefert konkrete Hilfestellungen: Wer hilft weiter? Was kann man tun?

Um Rechtsextremismus zu erkennen, ist es wichtig über szeneinterne Codes, Symbole, Plattformen etc. informiert zu sein.

Bestellungen unter www.rechtsextrem.at

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Mauthausen Komitee listet rechtsextreme "Einzelfälle" in der FPÖ auf - "Immer wieder ausgeprägte Nähe zur NS-Ideologie"

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Pressemitteilung vom 22.08.2017

"Unsere Verantwortung ist es, aus der Geschichte zu lernen", sagt Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ). "Das gilt aber nicht nur für die Zeit des Nationalsozialismus und andere historische Abschnitte, sondern auch für die jüngere Vergangenheit."

Das Mauthausen Komitee beobachtete, ob rechtsextreme Aktivitäten von FPÖ-Politikern seltene Einzelfälle sind oder ob sie dauernd vorkommen. Dabei wurden rund 60 einschlägige Fälle aus den Jahren 2013 bis 2017 knapp und übersichtlich dargestellt. "Keineswegs eine vollständige Auflistung", betont Mernyi. "Alle Fälle sind bestens dokumentiert und waren in den Medien präsent. Kaum zu glauben, wie schnell die meisten von ihnen wieder vergessen worden sind."

Das Fazit des Mauthausen Komitees ist eindeutig: "Einzelfälle schon. Aber keine seltenen oder untypischen. Rechtsextreme Aussagen und Handlungen kommen in der FPÖ dauernd und auf allen Ebenen vor." Im Detail zieht das Mauthausen Komitee folgende Schlüsse:

  • Die FPÖ will die Menschenrechte einschränken. Das haben sowohl Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache als auch Generalsekretär Herbert Kickl ausdrücklich erklärt.
  • Die FPÖ beschimpft, verhöhnt und verleumdet Andersdenkende. Bewusst ignoriert sie die Grenzen demokratischer Auseinandersetzung. Nicht einmal vor Toten wie dem NS-Opfer Friedrich Zawrel macht sie Halt.
  • Die FPÖ geht gegen die Meinungsfreiheit vor. Das haben zuletzt der erzwungene Abbruch eines Schulvortrags und die Einrichtung einer "Meldestelle" zur Denunziation politisch missliebiger Lehrkräfte bewiesen.
  • Die FPÖ hetzt in übelster Weise gegen Flüchtlinge und Minderheiten. Rassismus ist an der Tagesordnung. Gezielt werden Vorurteile geschürt und Feindbilder verbreitet. Auch der Antisemitismus bricht immer wieder durch.
  • Die FPÖ arbeitet eng mit rechtsextremen Kräften im In- und Ausland sowie mit dem autoritären russischen Putin-Regime zusammen.
  • Die FPÖ zeigt immer wieder eine ausgeprägte Nähe zur NS-Ideologie.

"Schlimm genug, dass sich die FPÖ durch ihre demokratiefeindlichen Umtriebe außerhalb des Verfassungsbogens stellt", so der MKÖ-Vorsitzende. "Wenn FPÖ-Politiker aber – um einige Beispiele zu nennen – den in Mauthausen ermordeten Widerstandskämpfer Richard Bernaschek verhöhnen, oder einer unbequemen Journalistin eine Vergewaltigung wünschen, oder Flüchtlinge als 'Erd- und Höhlenmenschen' beschimpfen, oder dazu auffordern, zu einer türkischen Hochzeit eine Autobombe zu bringen – dann vergiftet das auch das gesellschaftliche Klima. Das ist zutiefst menschenverachtend. Mit anderen Worten: In der FPÖ sieht man oft Tracht, aber noch öfter Niedertracht."

Das Mauthausen Komitee wird seine Darstellung der rechtsextremen FPÖ-Aktivitäten nicht nur der breiten Öffentlichkeit in verschiedenen Formen zugänglich machen, sondern sie auch den Entscheidungsträgern der anderen Parteien zusenden. "Wenn jemand mit der FPÖ koalieren will, soll er nachher nicht sagen können, er habe nicht gewusst, wie ewiggestrig sie ist. Der blaue Abgeordnete Hübner hat mit seinen antisemitischen Aussagen für große Aufregung gesorgt. Doch das war nur einer von sehr vielen Fällen", unterstreicht Mernyi.

Wie die FPÖ-Spitze auf die Initiative des Mauthausen Komitees reagieren wird, weiß Willi Mernyi jetzt schon: "Sie wird versuchen, von den nachprüfbaren Tatsachen abzulenken, und beklagen, dass im Wahlkampf die 'Nazikeule' geschwungen werde. Nur sorgen die Freiheitlichen selbst für immer neue Skandale mit Nazi-Geruch. Warum sollen die Wählerinnen und Wähler das nicht erfahren?"

Kostenloser Download der Broschüre unter:
http://www.mkoe.at/broschuere-lauter-einzelfaelle-die-fpoe-und-der-recht...

Rückfragen:
Mauthausen Komitee Österreich
Willi Mernyi, Vorsitzender
Tel. +43 / 664 / 103 64 65
E-Mail: info@mkoe.at

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MKÖ gratuliert seinem Vorstandsmitglied zum 104. Geburtstag: "Für uns ist Marco Feingold ein Held"

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Pressemitteilung vom 24.05.2017

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) vertritt die Überlebenden des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager sowie das Vermächtnis der KZ-Überlebenden für ein "Nie wieder Faschismus!". Einer dieser Überlebenden ist zum Glück noch immer Teil des MKÖ-Vorstands.

MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi gratuliert Vorstandsmitglied Marco Feingold im Namen des gesamten MKÖ-Vorstands zu seinem 104. Geburtstag: "Es bedeutet uns so viel Marco Feingold bei uns im Vorstand zu haben. Er ist für uns mit seinem unermüdlichen Engagement und seinem Eintreten für ein 'Niemals wieder' nicht nur ein Vorbild, sondern ein Held. Wir gratulieren ihm von ganzen Herzen zu seinem 104. Geburtstag am Sonntag, den 28. Mai 2017 und wünschen ihm für die kommenden Jahre viel Gesundheit und Freude."

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"Blutschande"-Vorwurf im Nö. Landtag: Mauthausen Komitee nennt FPÖ "unverbesserlich ewiggestrig"

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Pressemeldung vom 19.05.2017

MKÖ-Vorsitzender Mernyi: "Auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner und die ÖVP müssen Konsequenzen ziehen"
 
Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) vertritt die Überlebenden des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager sowie das Vermächtnis der KZ-Überlebenden für ein "Nie wieder Faschismus!".

"Wir begrüßen die Proteste gegen die Wortwahl, mit der die FPÖ im niederösterreichischen Landtag gegen die ÖVP gehetzt hat", sagt MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi. "Eine Partei, die im Jahr 2017 einem politischen Gegner 'Blutschande' vorwirft, beweist, dass sie unverbesserlich ewiggestrig ist und in demokratischen Gremien nichts verloren hat. Wir erwarten uns, dass auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner und die ÖVP Konsequenzen ziehen und die NS-Diktion der Freiheitlichen scharf verurteilen! So etwas darf nicht geduldet und nicht verharmlost werden."

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MKÖ-Vorsitzender Mernyi zu Antisemitismus und Menschenverachtung am Wiener Juridicum

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Pressemitteilung vom 09.05.2017

MKÖ-Mernyi zu Antisemitismus und Menschenverachtung am Wiener Juridicum: "Das ist unerträglich und muss massive Konsequenzen haben!"

Die Wochenzeitung "Falter" veröffentlicht eine große Geschichte, der zufolge sich mehrere Funktionäre der ÖH-Fraktion "Aktionsgemeinschaft" (AG) am Wiener Juridicum in abstoßendster Weise über den Holocaust, das NS-Regime, Menschen mit Beeinträchtigungen und andere Minderheiten lustig gemacht haben sollen.

"Die Unterlagen zeigen eine unerträgliche Verhöhnung der NS-Opfer", sagt Willi Mernyi, der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ). "Während Österreich der Befreiung von der braunen Schreckensherrschaft gedenkt, ziehen einige Studenten, die später als Richter, Staatsanwälte oder Rechtsanwälte tätig sein sollen, Millionen Tote in den Dreck."

Besonders schockiert Mernyi, dass es sich bei den Tätern um Funktionäre der ÖVP-nahen "Aktionsgemeinschaft" (AG) handeln soll. "Wenn das wirklich zutrifft, muss die ÖVP sich von diesen Leuten sofort trennen", betont der MKÖ-Vorsitzende. "Nicht wenige der ÖVP-Gründer haben gemeinsam mit Sozialdemokraten und Kommunisten in Mauthausen und anderen KZs gelitten. Sie würden auf das ekelhafte Gedankengut, das hier bekannt wird, mit größtem Abscheu reagieren."

In jedem Fall fordert das MKÖ, dass die antisemitischen und menschenverachtenden Hetzparolen streng geahndet werden. "Wer so etwas verbreitet, begeht kein Kavaliersdelikt", stellt Mernyi fest. "Das muss
massive Konsequenzen haben – vor allem ist die Strafbarkeit nach dem Verbotsgesetz und dem StGB zu prüfen!"

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Über 4.000 Menschen feierten trotz Regen und Kälte den 8. Mai beim Fest der Freude

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Medieninformation Mauthausen Komitee Österreich

Bereits zum fünften Mal feierten KZ-Überlebende und Zeitzeugen sowie führende PolitikerInnen am Wiener Heldenplatz die Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai vor 72 Jahren. ORF III übertrug das Fest der Freude mit dem Gratiskonzert der Wiener Symphoniker live.

Wien, 8. Mai 2017 – Über 4.000 Menschen feierten trotz Regen und Kälte die Befreiung vom Nationalsozialismus mit einem Fest der Freude. Kurzstatements von Bundeskanzler Mag. Christian Kern, Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou, Stadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und MKÖ-Vorsitzendem Willi Mernyi bildeten den Rahmen des Konzerts der Wiener Symphoniker. Die Worte von Zeitzeugin Lucia Heilman waren das Highlight des diesjährigen Fests der Freude. Das vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zum fünften Mal veranstaltete Fest der Freude ist jenem Tag vor genau 72 Jahren gewidmet, an dem der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich ein Ende gesetzt wurde.

Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich, betont die Bedeutung des Fests der Freude: "In Zeiten, in denen Populismus und Nationalismus in Europa an Macht gewinnen, müssen wir aus der Geschichte lernen, damit sie sich nicht wiederholt. Wir haben es geschafft, dass am 8. Mai hier am Heldenplatz keine Hetzer, Ewiggestrigen und Nationalisten manifestieren, sondern Menschen, die den Tag der Befreiung mit einem bunten Fest der Freude feiern. Dieses friedliche Miteinander, das uns hier gelungen ist, muss uns in ganz Europa gelingen."

Zeitzeugin Lucia Heilman erlebt den Heldenplatz neu

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit kurzen Videoclips von Botschaftern der Befreiernationen, der Israelitischen Kultusgemeinde, des Vereins GEDENKDIENST und des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes. Kurzstatements von Bundeskanzler Mag. Christian Kern, Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou, Stadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und MKÖ-Vorsitzendem Willi Mernyi bildeten den Rahmen der Veranstaltung. Die Worte von Zeitzeugin Lucia Heilman waren das Highlight des diesjährigen Fests der Freude.

Lucia Heilman überlebte das NS-Regime gemeinsam mit ihrer Mutter dank des Einsatzes eines Freundes ihres Vaters, der sie vor den Nazis versteckte. Sie selbst war 1938 am Heldenplatz, als Adolf Hitler seine "Anschluss"-Rede hielt. Die Stimmung dort empfand sie als bedrohlich und sie wusste, dass sie nicht mehr dazugehörte. Im Rahmen des Fests der Freude konnte Lucia Heilman den Heldenplatz neu erleben, aber diesmal zum Tag der Befreiung von der nationalsozialistischen Terror-Herrschaft.

Uraufführung "Here & Now" von Kurt Schwertisk gespielt von den Wiener Symphonikern

Eröffnet wurde das Konzert mit der Uraufführung des eigens für das Fest der Freude komponierten Stücks "Here & Now" des österreichischen Komponisten Kurt Schwertsik. Am Programm standen außerdem Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-moll op. 64, das von dem jungen, preisgekrönten Wiener Violinisten Emmanuel Tjeknavorian interpretiert wurde, und Werke von Ludwig van Beethoven. Ebenfalls sang die finnischen Ausnahme-Sängerin Camilla Nylund die Konzertarie "Ah perfido!" für Sopran und Orchester. Das Finale bildeten alle Musikbegeisterten am Heldenplatz, die Teil des Konzerts wurden und gemeinsam mit Camilla Nylund und begleitet von den Wiener Symphonikern Beethovens große Freudenhymne "Ode an die Freude" aus der Neunten Symphonie sangen.

Fest der Freude auf ORF III und in der ORF-TVthek

Zum dritten Mal zeigte ORF III Kultur und Information am 8. Mai das "Fest der Freude" mit dem Festakt und dem Konzert der Wiener Symphoniker live vom Wiener Heldenplatz. Die TV-Übertragung war der Höhepunkt eines umfangreichen Themenprogramms mit zahlreichen Dokumentationen, wie "Mauthausen vor der Tür – Schicksal der Frauen" und "Außenstelle Mauthausen – Tatort Loibltunnel".
Die "Fest der Freude"-Sondersendung, Festakt und Konzert, die zwei Folgen der "zeit.geschichte"-Reihe sowie alle ORF-III-Sendungen sind via ORF-TVthek nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand unter http://tvthek.orf.at/ verfügbar.

Statements

Bundeskanzler Mag. Christian Kern

"Wir können die Zukunft nur gestalten, wenn wir die Vergangenheit verstehen. Deshalb ist es so wichtig, an den 8. Mai 1945 zu erinnern. An diesem Tag wurde Österreich von der nationalsozialistischen Herrschaft befreit. Sieben lange Jahre entsetzlicher Krieg und die unvergleichlichen Schrecken des Holocaust fanden ein Ende. Wir bekennen uns zur Verantwortung für dieses dunkelste Kapitel unserer Geschichte. Es war ein langer Weg vom Verdrängen zum gemeinsamen Gedenken. Am 8. Mai stehen wir zusammen und gedenken der Millionen Menschen, die dem Nazi-Regime zum Opfer gefallen sind. Am 8. Mai stehen wir zusammen und feiern das Ende dieser Gewaltherrschaft. An diesem Tag feiern wir die Freiheit."

Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Dr. Reinhold Mitterlehner

"Die Gedenkfeierlichkeiten anlässlich der Befreiung vom Nationalsozialismus ermahnen uns jedes Jahr aufs Neue, unsere Verantwortung des ‚niemals wieder’ wahrzunehmen. Es ist unsere Aufgabe sicherzustellen, dass sich die Gräueltaten des Nationalsozialismus nie wiederholen. Daher brauch es Zusammenhalt, Toleranz und gegenseitigen Respekt, um den gesellschaftlichen Frieden in Europa zu wahren. Das Fest der Freude am Wiener Heldenplatz ist ein Symbol für diesen Zusammenhalt. Damit auch die kommenden Generationen in eine Zukunft mit Frieden, Freiheit und Sicherheit schauen können."

Vizebürgermeisterin der Stadt Wien Mag.a Maria Vassilakou

"Es ist ein Tag der Freude, an dem Österreich seine Freiheit wiedergegeben wurde und die Chance nach dem eigenen Glück zu streben – eine Freiheit, die Österreich 1933 endete und die wir am 8. Mai 1945 wieder erhielten – als neue Chance, als neuen Anfang."

Wiens Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny

"Das Fest der Freude feiert das Ende des Nationalsozialismus durch die Befreiung der Alliierten 1945. Der 8. Mai ist uns ein Tag des Gedenkens an die Opfer des NS-Regimes sowie ein Tag des Erinnerns an die Helden, die bereit waren, gegen Terror Widerstand zu leisten. Ihr Mut ist Beweis, dass Unterdrückung nicht erduldet werden muss, dass der Kampf dagegen möglich ist. Die Schicksale der Opfer und Helden von damals verpflichten zur Solidarität mit den verfolgten und bedrohten Mitmenschen von heute. Unsere Freiheit gründet auf der Unfreiheit vergangener Generationen. Das Wissen um dieses Erbe wollen wir bewahren. Den Auftrag dieses Erbes wollen wir feiern."

Presserückfragen:
Mauthausen Komitee Österreich
Vorsitzender Willi Mernyi
Tel: +43 / 664 / 103 64 65
E-Mail: info@mkoe.at

Fotos und Presseunterlagen zum Fest der Freude 2017:
Presseunterlagen zum Download oder http://festderfreude.at/de/service/presse

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