Burgenland

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Auf dem Gebiet des heutigen Burgenlandes bestanden in der NS-Zeit keine Außenlager des KZ-Mauthausen. Dennoch bestanden sehr enge Verbindungen zum KZ-Mauthausen und zu anderen Konzentrationslagern.

Eines der großen so genannten Zigeunerlager befand sich in Lackenbach, in dem burgenländische Roma und Sinti zu tausenden interniert wurden. Viele der Häftlinge aus Lackenbach wurden im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet, andere wurden über andere KZ nach Mauthausen transportiert.

Das Burgenland war auch der Ausgangspunkt der berüchtigten Todesmärsche ungarischer Juden vom so genannten Süd-Ost-Wall nach Mauthausen. Der Massenmord an ungarischen Juden in Rechnitz stand am Beginn einer endlosen Folge von Massakern während der Todesmärsche.

Der Gedenkverein der Republikanischen Spanier in Österreich hat seinen Vereinssitz in Neusiedl am See.

Lokalgruppen

  • RE.F.U.G.I.U.S. – Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative und Stiftung
    Seit 1991 setzt sich die Rechnitzer Flüchtlings- Und GedenkInitiative (RE.F.U.G.I.U.S.) dafür ein, dass der Kreuzstadl in Rechnitz, in dessen Nähe im März 1945 ca. 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter ermordet und an Ort und Stelle verscharrt wurden, als Mahnmal erhalten bleibt.
  • Gedenkverein der Republikanischen Spanier in Österreich
    Der Verein wurde Anfang 1995 von Überlebenden und deren Familien gegründet und hat seinen Sitz in Neusiedl am See. Die Vereinsziele sind die Zusammenfassung aller spanisch-republikanischen Emigranten in Österreich, deren Angehöriger und Freunde zwecks Aufrechterhaltung des Gedenkens an die Republikanischen Spanier vor allem im österreichischen Exil und die Vermittlung historischer Tatsachen an die Folgegenerationen.
  • Gedenkstätte Lackenbach
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