MKÖ-Vorsitzender Mernyi stellt klar: "Haimbuchner will vom ewiggestrigen Sumpf in seiner FPÖ ablenken"

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Pressemeldung vom 07.02.2017

Rechtsextreme Gewaltverbrechen werden von Freiheitlichen "vergessen"

In einer Presseaussendung versucht die FPÖ, für die Attacke einiger politisch verwirrter Jugendlicher auf die Limousine des blauen Landesobmanns Manfred Haimbuchner antifaschistische Organisationen wie das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) oder das Bündnis "Linz gegen rechts" mitverantwortlich zu machen. "Das war zu erwarten, ist aber völlig lächerlich", sagt MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi. "Dass wir Sachbeschädigungen und ähnliche Aktionen verurteilen, weiß ohnehin jeder einigermaßen Informierte. Haimbuchner will mit solchen haltlosen Anschuldigungen nur vom ewiggestrigen Sumpf in seiner FPÖ ablenken, auf den wir die Öffentlichkeit immer wieder hinweisen. Gerade er, der erst kürzlich in einer Festrede einen SS-Führer und Österreich-Verräter gewürdigt hat, soll sich bitte nicht als Opfer bedauern!"

Laut Mernyi spreche es Bände, dass die FPÖ in ihrer Aussendung behauptet, die tatsächliche Gewalt käme von links. "Da haben Haimbuchner und sein Landesparteisekretär Schreiner aber eine ganze Menge vergessen: vom rassistischen Mord in Traun über die vielen Schwerverbrechen der Neonazi-Mafia 'Objekt 21' bis zum Brandanschlag auf das Flüchtlingsheim in Altenfelden", betont der MKÖ-Vorsitzende. "Zählen diese menschenverachtenden Gewalttaten für die FPÖ nicht? Oberösterreich liegt bei der Zunahme der rechtsextremen Delikte an der Spitze aller Bundesländer. Haimbuchners Truppe bereitet mit ihrer ständigen Hetzpropaganda den Boden dafür auf. Und das ist sicher schlimmer als die unsäglich dumme Autoattacke."

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