Dokumentation Gedenk- und Befreiungsfeiern 2017

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"Internationalität verbindet"

Über 7.000 Menschen, darunter die letzten Überlebenden des Konzentrationslagers, hochkarätige PolitikerInnen und BotschafterInnen und zahlreiche BesucherInnen aus dem In- und Ausland, haben an der Internationalen Befreiungsfeier am 7. Mai 2017 in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen teilgenommen. Nachdem weit über 90 Prozent der Opfer des Lagers Mauthausen weder Deutsche noch Österreicher waren, ist diese Feier von internationaler Bedeutung und stellt die weitaus größte Gedenk- und Befreiungsfeier weltweit dar. Insgesamt organisierte das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) gemeinsam mit seinen lokalen Initiativen im Jahr 2017 mehr als 90 Gedenk- und Befreiungsfeiern sowie Gedenkveranstaltungen an Orten ehemaliger Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen und an weiteren Orten des NS-Terrors statt. Ein starkes Zeichen für ein "Niemals wieder". Die diesjährigen Gedenk- und Befreiungsfeiern widmeten sich dem Thema "Internationalität verbindet".

Zur Dokumentation "Gedenk- und Befreiungsfeiern 2017"

Die Gedenk- und Befreiungsfeiern an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und seinen ehemaligen Außenlagern werden seit 1946, dem Jahr ihres Bestehens, von den Überlebenden bzw. deren Verbänden organisiert und durchgeführt. Als Nachfolgeorganisation der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen hat das Mauthausen Komitee Österreich diese Aufgabe übernommen und stellt als Veranstalter innerhalb seines nationalen und internationalen Netzwerks sicher, dass die Interessen der Überlebenden und deren Angehörigen unter anderem im Zusammenhang mit den Gedenk- und Befreiungsfeierlichkeiten gewahrt werden.

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