
Auf dem Gebiet des heutigen Burgenlandes bestanden in der NS-Zeit keine Außenlager des KZ-Mauthausen. Dennoch bestanden sehr enge Verbindungen zum KZ-Mauthausen und zu anderen Konzentrationslagern:
Eines der großen so genannten Zigeunerlager befand sich in Lackenbach, in dem burgenländische Roma und Sinti zu tausenden interniert wurden. Viele der Häftlinge aus Lackenbach wurden im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet, andere wurden über andere KZ nach Mauthausen transportiert.
Das Burgenland war auch der Ausgangspunkt der berüchtigten Todesmärsche ungarischer Juden vom so genannten Süd-Ost-Wall nach Mauthausen. Der Massenmord an ungarischen Juden in Rechnitz stand am Beginn einer endlosen Folge von Massakern während der Todesmärsche.
Der Gedenkverein der Republikanischen Spanier in Österreich hat seinen Vereinssitz in Neusiedl am See.
Lokalgruppen: